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Nicht der Arzt heilt, sondern die Natur

Die Naturheilkunde hinterfragt sämtliche Symptome des Körpers und behandelt sie mit den Mitteln, die uns die Natur zur Verfügung stellt. Dabei werden Körper, Geist und Seele als eine Einheit gesehen, denn nur, wenn wir den Blick nach innen richten und auf die Sprache der Seele hören, kann auch unser Körper wieder gesund werden.
Um die jedem Körper innewohnenden Selbstheilungskräfte zu aktivieren, bietet die Naturheilkunde ein großes Spektrum verschiedener Methoden, um die gestörte Harmonie des Organismus wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Eines der ältesten Heilmittel der Menschheit ist dabei die Massage. Wer weiß nicht selbst, wie gut es tut, sich instinktiv eine schmerzende Körperstelle zu reiben und zu drücken und so zu versuchen, die Schmerzen zu lindern.
Die ersten Erwähnungen der gezielten Anwendung von Massagen lassen sich auf das Jahr 2600 v. Chr. zurückdatieren und auch in der Antike und im Römischen Reich finden sich bereits tiefgreifende Erkenntnisse zu ihrer Anwendung. Es folgten Jahrhundertendes Vergessens, nach denen Paracelsus gegen Ende des Mittelalters ihre Wiedereinführung in die Medizin gelang.

schwedische-massage

In der Folgezeit wurde die klassische Massage kontinuierlich weiterentwickelt. Ein Meilenstein in dieser Entwicklung war im 19. Jahrhundert die „Schwedische Epoche“, die der Namensgeber für die heute noch übliche schwedische Massage, unsere klassische Massage, ist.
Zu unterscheiden sind grundsätzlich die Medzinische Massage und die Wellnessmassage. Bei letzterer geht es nur um Entspannung und nicht um ein medizinisches Problem.
Die Indikationen für medizinische Massagen sind vielfältig. So ist längst nicht nur ein Rückenleiden oder eine Verspannung im Nacken- und Schulterbereich zu nennen, auch bei Störungen der Durchblutung, des Stoffwechsels und bei bestimmten neurologischen Erkrankungen kann eine Massage Erfolg bringen.
Die Medzinische Massage wird mit dem Ziel verordnet, die aus körperlichen Einschränkungen resultierenden Beschwerden zu lindern. Sie sind Teil der physikalischen, genauer gesagt, der manuellen Therapie. Verschiedene eigenständige Therapieverfahren sind z.B. die Klassische Massage, die manuelle Lymphdrainage, Reflexzonenmassage, Bindegewebsmassage sowie die Unterwassermassage.
Eine völlig andere Methode, Krankheiten zu diagnostizieren und heilen zu können, ist die Augendiagnose, auch bekannt als Irisdiagnose. Bei der Augendiagnose gefundene Veränderungen der Regenbogenhaut können auf bestimmte Erkrankungen hindeuten und den körperlichen und geistigen Zustand eines Menschen widerspiegeln.
Die Irisdiagnose stellt eine Hilfsdiagnose dar und vervollständigt als Zusatzdiagnostik sinnvoll andere klinische Diagnoseverfahren. So findet man dabei vielfach Hinweise auf einen neuen Therapieansatz und kann damit nicht nur Symptome einer Krankheit behandeln, sondern den wahren Auslöser der Krankheit finden. Der Patient ist dabei zu einer verantwortungsvollen Mitarbeit aufgefordert.